Distanzlernen

Lernen auf Distanz

Distanzlernen erfordert von SchülerInnen und LehrerInnen ein hohes Maß an Disziplin. Alle Beteiligten müssen auf für SchülerInnen und LehrerInnen ungewohn­ten Wegen miteinander kommunizieren; dabei sind Stolpersteine und Schwierigkeiten im Umgang mit der Technik nicht auszuschließen. Dennoch ist es auch unter erschwerten Bedingungen das zentrale Anliegen unserer unterrichtlichen und pädagogischen Tätigkeit an der Städt. Realschule Lünen-Altlünen, den Bildungserfolg unserer Schülerinnen und Schüler zu sichern. Um dieses Ziel auch in den Zeiten der Pandemie erreichen zu können, müssen einheitliche Regelungen eingehalten werden. 

Die Realschule Lünen-Altlünen bezeichnet Unterricht als Distanzunterricht, wenn die SchülerInnen zu Hause lernen müssen - per Video oder per EduPage Aufgaben. Dabei kann Distanzunterricht für einzelne Klassen erteilt werden, z.B. wenn diese in Quarantäne sind oder auch bei kompletter Schulschließung. In der SchulApp Edupage erscheint Distanzlernen als "homeschooling". 

Bei Wechselunterricht sprechen wir auch von Hybrid Lernen, da sich die Phasen von Distanzunterricht und Präsenzunterricht abwechseln. 

Teilnahmepflicht/ Pflicht zur Mitarbeit

Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme am digitalen Unterricht und zur Erledigung der Aufgaben verpflichtet. Distanzlernen ist dem Präsenzlernen gleich gesetzt. Dies wird durch die zweite Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungs-ordnung gemäß §52 SchulG NRW §6 (1) gesetzlich geregelt: Die Schülerinnen und Schüler erfüllen ihre Pflichten aus dem Schulverhältnis im Distanzunterricht im gleichen Maße wie im Präsenzunterricht. 

Bei wiederholter unentschuldigter Nicht- Teilnahme am digitalen Unterricht wird die Schule pädagogische/ disziplinarische Maßnahmen erlassen. 

Der Distanzunterricht erfordert also auch von Eltern eine enge Zusammenarbeit mit der Schule, da Krankmeldungen oder die Informationen über technische Probleme zeitnah von Eltern gemeldet werden müssen. 

Wie kommt man in eine Videokonferenz?

Städtische Realschule Altlünen - Distanzlernen

Im Stundenplan kann der Schüler/die Schülerin sehen, ob eine Videostunde erteilt wird. Dies ist am grünen Videosymbol im Stundenplan erkennbar. 

Alle SchülerInnen melden sich zu Beginn der Stunde möglichst mit Videokamera an und Ton beim Lehrer/ der Lehrerin. So kann die Anwesenheit kontrolliert werden. EduPage übernimmt die Anwesenheit der SchülerInnen zwar nach dem Einloggen über das Videosymbol automatisch, doch trotzdem ist eine kurze Meldung zu Beginn sinnvoll. 

 

 

Städtische Realschule Altlünen - Distanzlernen

Durch Klick auf das Videosymbol gelangt der Schüler/die Schülerin zu weiteren Informationen zur Stunde. Ein erneuter Klick auf "Online-Unterricht" führt schließlich dazu, dass man zu der durch den Lehrer/die Lehrerin angelegten Videositzung gelangt. 

Städtische Realschule Altlünen - Distanzlernen

Nun muss man nur noch unten rechts auf den Button "Beitreten" klicken und schon ist der Schüler/die Schülerin in der Videokonferenz. Einmalig - bei der ersten Verbindung- wird man aufgefordert eine Emailadresse bei Cisco Webex anzugeben und sich die App herunterzuladen. Es ist sehr einfach und praktisch.

Städtische Realschule Altlünen - Distanzlernen

Manchmal ist aber vielleicht der Lehrer erkrankt - dann findet kein Videounterricht statt - also wie in unserem Beispielbild in der 1. Stunde und im Förderband - fehlt das Videosymbol. In den meisten Fällen erhalten Ihre Kinder aber dennoch Aufgaben zugeschickt, die sie dann selbstständig erledigen müssen. 

Wie läuft der Videounterricht ab?

Es ist für uns wichtig, den SchülerInnen mit dem Videounterricht während des Distanzlernens eine feste Tagesstruktur zu geben, daher findet im Distanzlernen Videounterricht nach Stundenplan statt. Ob die Videostunde 60 Minuten hat oder ob sie unterbrochen ist durch Stillarbeitsphasen oder Teilgruppenarbeitsphasen, das hängt ganz von der individuellen Unterrichtsplanung des Lehrers oder der Lehrerin ab. 

Wichtig für uns war, dass die SchülerInnen sich zu Beginn einer jeden Unterrichtsstunde beim Lehrer/bei der Lehrerin kurz melden müssen. So  möchten wir gewährleisten, dass auch bei Hybrid Unterricht - also dem Modell, bei dem sich Präsenunterricht und Distanzlernen abwechseln, die Tagesstruktur erhalten bleibt. 

Wir bemühen uns darauf zu achten, dass auch das soziale Miteinander trotz der räumlichen Trennung nicht zu kurz kommt. 

Während des Videounterrichts haben die LehrerInnen die Möglichkeit die SchülerInnen in kleine Teilgruppen zu schicken, in denen Sie dann ungestört Gruppenarbeiten erledigen. Genauso gut können aber auch SchülerInnen, die den Unterricht stören, z.B. in dem sie Musik abspielen oder anderen "Unfug" machen - ganz leicht vom Lehrer/ von der Lehrerin in die "Lobby" verschoben werden. Damit befinden sie sich außerhalb des virtuellen Unterrichtsraumes und können nicht mehr stören. 

Insgesamt sei auch hier noch einmal erwähnt, dass die Herausforderungen für alle Beteiligten des Schullebens groß sind. Es erfordert vor allen von unseren SchülerInnen viel Eigenverantwortlichkeit konzentriert bei der Sache zu bleiben, wo doch die Möglichkeiten, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen so naheliegend sind. 

Aufgaben und Terminierung

Beim Distanzunterricht werden die Aufgaben über Edupage verteilt. Der Lehrer/die Lehrerin trägt wie sonst auch die Unterrichtsinhalte in das digitale Klassenbuch ein und er erteilt Hausaufgaben, die ebenfalls in das digitale Klassenbuch eingetragen werden. 

In manchen Unterrichtsstunden findet kein Videounterricht statt. Hier arbeitet der Lehrer/die Lehrerin vielleicht mit Wochenplänen, die den Klassen per Edupage zugeschickt werden oder es werden Lernkarten in Edupage erstellt.

Besonders beim Hybrid Lernen, wenn SchülerInnen sich in einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht befinden, kann es gut vorkommen, dass in einer Woche nur zu Hause gearbeitet werden wird für bestimmte Fächer und die Aufgaben im Präsenzunterricht dann gemeinsam besprochen werden. 

Immer macht der Fachlehrer/die Fachlehrerin verbindliche Angaben, wann die Aufgaben eingereicht werden müssen. 

Grundsätzlich soll es  vermieden werden, Aufgaben als reine "Nachricht"  zu schicken. Hier ein kleiner Tipp - über die Notizen App an Applegeräten lassen sich Dokumente auch scannen, so dass kein Foto versendet werden muss, sondern eine PDF Datei verschickt werden kann. 

Was sind Lernkarten?

Lernkarten nennt man die Edupage erstellten Aufgaben. Dies können verschiedene Formate und Funktionen haben. So ist es zum Beispiel möglich, dass die SchülerInnen nicht nur ihre Aufgaben als Foto oder PDF Dokument an den Lehrer/die Lehrerin zurücksenden, sie können auch  - je nachdem, was der Lehrer vorgesehen hat- auch freien Text schreiben. Erkennen kann man sie daran, dass sie als "interaktive Aufgabe" in den Benachrichtungen gekennzeichnet sind. Immer dann ist es für SchülerInnen möglich, ihre Ergebnisse direkt in der Aufgabe an die LehrerIn zurückzusenden. 

Mutliple Choice ist genauso möglich, wie Zuordnungsaufgaben oder falsch- und richtig- Aufgaben. 

 

Hier findet sich ein Tutorial zum Umgang mit Aufgaben in Edupage

 

 

Tutorial Aufgaben in EduPage bearbeiten