Schulprofil

Städtische Realschule Altlünen - Schulprofil

Schulprofil

Die Realschule Lünen-Altlünen hat im Schuljahr 2020/21 insgesamt 625 SchülerInnen, die von 37 LehrerInnen und 3 Lehramtsanwärterinnen unterrichtet werden. Wir sind eine vierzügig angelegte Schule, das bedeutet, dass wir in in jedem Jahrgang 4 Klassen unterrichten. Lediglich der Jahrgang 6 bildet zur Zeit eine Ausnahme, da wir dort nur drei Klassen haben. Insgesamt werden 23 Klassen an der Realschule Lünen-Altlünen unterrichtet. 

Der Ammonit, das Wahrzeichen der Schule, steht für Entwicklung, eine Entfaltung, die im sicheren Raum geschieht, für einen Prozess, der von innen nach außen verläuft. Er spiegelt die Grundsätze wider, nach denen unsere Schule und die Gemeinschaft funktioniert:

Städtische Realschule Altlünen - Schulprofil

Das Lehrerraumprinzip

Seit dem Jahr 2005 existiert an unserer Schule das Lehrerraumprinzip. Das bedeutet, dass nicht, wie es zurzeit noch in Deutschland üblich ist, die Lehrer von Stunde zu Stunde die Klassen in ihren Räumen aufsuchen, sondern dass jedem Lehrer ein Raum zugeordnet ist, in dem er seine Fächer unterrichtet.

Auf den ersten Blick scheint es nicht unbedingt eine gute Idee zu sein, dass sich an Stelle von ca. 40 Lehrerinnen und Lehrern etwa 600 Schülerinnen und Schüler nach jeder Stunde durch die Gänge und Treppenhäuser unserer Schule drängen. Dementsprechend waren zu Beginn vor allem in der Elternschaft einige Befürchtungen auszuräumen.

Was spricht also für das Lehrerraumprinzip? 

Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat durch dieses Prinzip die Chance, sich ihren/seinen Raum weitgehend selbstständig einzurichten. Die Materialien finden jetzt im Lehrerraum ihren festen Platz. Besonders im Hinblick auf moderne Unterrichtsformen und Freiarbeit sind dies sehr wichtige Voraussetzungen für eine produktive Arbeit und eine Erweiterung der effektiven Lernzeit. Auch Lernplakate, Methodenkarten oder andere Unterrichtsergebnisse können jetzt sinnvoll, auch über die Unterrichtsstunde hinaus, an den Wänden angebracht werden. Zeiten, die früher durch Transport und Aufbau von Unterrichtsmaterial verloren gingen, können nun zum Arbeiten genutzt werden. (Was zugegebenermaßen bei dem ein oder anderen Schüler zu Verdrossenheit führt.)

Ein weiterer Vorteil ist, dass entsprechend der bevorzugten Sozialformen des jeweiligen Unterrichtsfachs angemessene Sitzordnungen eingerichtet werden und diese auch dauerhaft bestehen bleiben können.

Bemerkenswert ist zudem, dass seit Beginn des Lehrerraumprinzips die Zahl der Sachbeschädigungen und Schulunfälle innerhalb der Räume drastisch zurückgegangen ist. 

Um den Kindern beim Raumwechsel unnötige Lasten zu ersparen, befinden sich in fast allen Räumen die entsprechenden Lehrbücher in Klassensatzstärke, so dass die Kinder diese Bücher nicht mit in die Schule bringen müssen.

Des Weiteren wurden auf den Fluren Schließfächer installiert, die die Kinder für ein Schuljahr mieten können, um dort ihre nicht benötigten Materialien, Jacken und Helme zu verstauen.

Die Mietverträge zu den Schließfächern werden von den Eltern direkt mit dem Anbieter abgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Anbieters unter www.astradirekt.de.

Das Förderband

In der Schule kann die Erziehung zur Selbstständigkeit nur über eigenständiges Lernen realisiert werden. Das funktioniert am besten, wenn die Schüler sich konsistent als Verursacher ihrer Erfolge und Misserfolge erfahren und durch ein Überwiegen der Erfolge lernen, dass sie durch ihre Anstrengungen ihre Lage zum Positiven hin wenden können. Jedes Kind und jeder Jugendliche entwickelt so ein eigenes, individuelles Selbst mit eigenen Wissensstrukturen, eigenen Fähigkeiten, Wünschen, Plänen oder Vorstellungen von seinen Möglichkeiten in der Welt.

Seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 wird an unserer Schule im 60-Minuten-Takt Unterricht erteilt. Zwischen der 1. Stunde und der ersten großen Pause liegt ein 30-minütiges Förderband

An drei Tagen der Woche findet für die  Schülerinnen und Schüler aller Klassen Förderunterricht in einem der drei Hauptfächer statt. 

Ziel ist es, dass die Schüler in diesen 30 Minuten Zeit haben, selbstständig bestimmte Themen, die der Lehrer in Form von Arbeitsblättern zur Verfügung stellt, zu wiederholen. 

An einem Tag in der Woche wird das Förderband für eine sog. Klassenlehrerstunde genutzt. Hier haben LehrerInnen und SchülerInnen Gelegenheit sich auszutauschen über das, was die Klasse gerade beschäftigt. Soziales Lernen, Konfliktlösungen all dies sind Themen der Klassenlehrerstunde. 

Je nach Jahrgangsstufe wird die 5. Stunde der Woche im Förderband für unterschiedliche Fächer genutzt. 

In Klasse 5 ist es eine Verlängerung der Kunststunde um 30 Minuten. 

In Klasse 6 eine Verlängerung der Religion bzw. Praktischen Philosophie Stunde. 

Ab Klasse 7 ist dann diese 5. Förderbandstunde Teil des Wahlpflichtfaches, das mit 2.5 Stunden pro Woche unterrichtet wird.